Seit geraumer Zeit bekommen herkömmliche Navigationsgeräte Konkurrenz durch auf Handys integrierte Navigationslösungen. Die meisten Handyhersteller bieten ihren Kunden bereits ab Werk Handys mit Navigationssoftware an.
Navigieren mit dem Handy? Ohne Anschaffung eines zusätzlichen Navis? Das klingt verlockend. Doch können die Handy-Navis auch halten was sie versprechen? Ersetzen sie tatsächlich den Einsatz eines herkömmlichen Navis?
Kommen wir zu den augenscheinlichen Vorteilen, die die Handynavigation bietet:
- Sein Handy hat man meistens dabei.
- Die Kosten für die Anschaffung eines Navigationsgerätes entfallen.
- Die Navigationsleistung eines Handys ist ähnlich gut, wie die eines Navis, da beide mit denselben Navigationskarten Herstellern zusammen arbeiten.
Dem stehen folgende Nachteile gegenüber:
- Durch das Navigieren schrumpft die Akkuleistung des Handys recht schnell, was den Einsatz einer externen Stromversorgung unumgänglich macht.
- Desweiteren verfügen die meisten Handys über ein kleineres Display, die Details der Navigationskarte können vom Benutzer also nur schwer erkannt werden.
- Außerdem ist die Sprachausgabe beim Handy leiser als bei Navis.
Prinzipiell kann eine Handynavigation also dasselbe leisten wie ein Navigationsgerät, wenn kein Wert auf Kartenansicht und enorme Lautstärke gelegt wird.
Allerdings bietet auch eine Handynavigation keinen wirklichen Fußgängermodus an, in den Karten sind keine Fußwege oder Treppen verzeichnet. Darin unterscheidet es sich in keinem Fall von den herkömmlichen Navis.


