Der GPS-Empfang von Garmins Trainingsuhren Forerunner 205 und 305 ist entgegen den Versprechungen des Herstellers alles andere als schnell. Die für Lauf- und Radtraining konzipierten Geräte verlangen dem ambitionierten Sportler jedes Mal aufs Neue zu viele Minuten Warterei ab.
Lt. Garmin verfügen beide Forerunner über einen hoch empfindlichen GPS-Empfänger verfügen, welcher auch unter Bäumen oder in Häuserschluchten für einen garantierten und sicheren Empfang sorgen soll. Die GPS-Antenne ist hierbei zum Teil in das Armband der Trainingsuhren integriert, um so schneller die Daten mehrerer Satelliten gleichzeitig abrufen zu können. Bei dem Empfänger handelt es sich um einen SiRFstarIII.
Leider ist es mit dem GPS-Empfang nicht soweit her wie versprochen. Wir haben beide Forerunner über längere Zeiträume getestet und waren mit der Empfangsqualität alles andere als zufrieden. Das Problem liegt hier eindeutig in der Satellitensuche, wenn erst einmal der GPS-Fix besteht, bleibt er in der Regel auch erhalten.
Das GPS-Empfänger etwas mehr Zeit benötigen können, beispielsweise bei der Erstinbetriebnahme oder bei Einschalten an einem weit entfernten Ort als üblich, ist bekannt. Bei unseren Tests wurden die Forerunner jedoch immer an derselben Stelle und unter freiem Himmel eingeschaltet. Hier haben beide Forerunner immer 10 – 15 Minuten bis zum Fix gebraucht. Und das bei Bewölkung ebenso wie bei strahlend blauem Himmel. Anschließend blieb der Empfang jedoch konstant gut, unter Bäumen und zwischen hohen Häuserreihen.
Für einen Sportler ist so eine lange Einschaltzeit inakzeptabel und auch für den Freizeitläufer oder Amateurradler ist es nervig, nicht gleich loslegen zu können. Noch dazu bei den doch recht stolzen Verkaufspreisen von 149,- bzw. 229,- Euro.
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