Garmin will auf der Cebit in Hannover Anfang März ein neues Navi für Motorradfahrer vorstellen – das zumo 220.
Ganz in der Tradition der zumo-Serie soll auch das zumo 220 Motorradfahrer voll überzeugen. Mit einer Bildschirmgröße von 3,5 Zoll könnte er als kleiner Bruder des zumo 660 bezeichnet werden, dennoch sollen seine Leistungen denen der Vorgängermodelle in nichts nachstehen.
Die kleinere Ausführung hat den nebeneffekt, dass das zumo 220 damit nur ganze 210 Gramm wiegt. Ob das bei Motorradfahrten allerdings von enormer Wichtigkeit ist, bleibt zu bezweifeln. Garmin nennt als Grund für die kleineren Abmaße des 220, dass es so auch auf kleineren Maschinen, die nicht soviel Platz am Lenker haben, genutzt werden kann. Natürlich ist das Navi auch wasserdicht und soll sich problemlos mit Handschuhen bedienen lassen. Kartenmaterial von 41 europäischen Ländern ist vorinstalliert.
Was bringt der zumo 220 neues?
Da wäre zum einen die verlängerte Akkulaufzeit von nun bis zu 7 Stunden, im Gegensatz dazu hielt der zumo 660 nur bis zu 5 Stunden. Außerdem gibt es Text-to-Speech, einen Fahrspurassistenten und Bluetooth für die Übertragung der Navigationsanweisungen an einen optionalen Kopfhörer. Wer vor Fahrtantritt die Motorradtour planen möchte, kann dies mit dem mitgelieferten Programm MapSource tun.
Mit Hilfe von zwei individuell belegbaren Datenfeldern kann man persönliche Konfigurierungen der Kartenansicht vornehmen. So erhält man beispielsweise Informationen über Ankunftszeit, verbleibende Reisezeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, Fahrtrichtung und aktuelle Höhe.
Zum Schluss die spannende Frage: Was kostet der Spass?
Hierzu liegen leider noch keine Informationen vor, es wäre allerdings überraschend, wenn das zumo 220 günstiger als seine Vorgänger daherkommen würde. Es ist also vermutlich mit einem Preis um die 500,- Euro zu rechnen.
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